Mai 20
Bürgeramt
Posted by Maria in Alltag on 05 20th, 2009| | No Comments »

Ob nun das Um/Anmelden des Wohnortes oder des Pkw´s oder der Weg zum Standesamt oder einfach nur ein Anliegen als Bürger ansteht, ist der erste Schritt der Weg zum hiesigen Bürgeramt.

Doch nicht immer ist dieser Weg so unkompliziert wie es von den Gemeinden gerne beschrieben und in der Öffentlichkeit dargestellt wird. Oft ist man in diesen mittlerweile kompakt gehaltenen Ämtern bemüht alles unter einem Dach zu vereinigen und anzubieten, doch in der Praxis sieht dieses dann doch etwas ernüchternder aus.

Da man oft dann in einer großen Arbeitshalle steht und die Bearbeitung der verschiedenen Anliegen nicht immer klar gegliedert ist, sind die Wartezeiten vor den Schaltern unverhältnismäßig lang um dann zu erfahren, dass
man doch an falscher Stelle ansteht. Als Bürger fühlt man sich in solchen Fällen nicht selten als Bittsteller, der den
bürokratischen Ablauf stört.

Als Beispiel ist anzuführen: Read the rest of this entry »


Mai 20

Fernseh Werbung ist das Ärgernis, das sich jedem Zuschauer, nicht nur denen der 20.15 Uhr Filme aufdrängt. Unvermittelt und mitunter übergangslos wird man aus dem Filmgeschehen gerissen und wird konfrontiert mit der überragenden Reinigungsleistung des neuen ultra Waschmittels und bekommt, völlig unbewusst, das Bedürfnis nach Chips mit Käsegeschmack geweckt.

Diese werden dann, solange die Werbepause noch andauert, auch vor den Fernseher geholt. In den letzten Jahren ist das Pensum der Werbeminuten im deutschen Fernsehen stetig angestiegen, das heißt die Werbeunterbrechungen zwischen den Castingshows werden immer länger und auch häufiger.
Dabei haben die privaten Sender, die sich fast ausschließlich durch Werbung finanzieren, die Nase vorn. Die öffentlich rechtlichen Sender halten sich mit Werbeausstrahlungen etwas bedeckter und dürfen diese auch nur bis 20 Uhr senden. Read the rest of this entry »


Mai 19
2-Klassen-Medizin
Posted by Maria in Alltag, Politik on 05 19th, 2009| | No Comments »

Derjenige, der privat krankenversichert ist, liegt heutzutage klar im Vorteil. Hat man sich als Kassenpatient noch über längere Wartezeiten im Wartezimmer des Arztes aufgeregt, so schlägt sie 2-Klassen-Medizin nun größere Kreise.

Was lange durch Ärzte und Politik totgeschwiegen wurde, ist heute bittere Realität. Kassenpatienten kommt nur noch die nötigste Behandlungsmethode zugute. Das heißt, sie werden mit billigen Medikamenten abgefertigt. Der Arzt hat gar keine andere Wahl, schnell ist sein Budget geschröpft. Auch wichtige, bis hin zu lebenswichtigen Untersuchungen werden Kassenpatienten verwehrt.

Ein längerer Leidensweg, oftmals verbunden mit Schmerzen muss dieser dann wohl oder übel in Kauf nehmen. Privatversicherten kommt auch eine erstklassige Behandlung zuteil. Da ja erst aus eigener Tasche bezahlt, können auch teure und somit oft besser verträgliche Medikamente verschrieben werden. In der Klinik wird nicht lange mit Privatpatienten gefackelt.

Schnell werden die besten Untersuchungsmethoden angewandt, um der Krankheit zu Leibe zu rücken. Das geht ja auch, denn der Patient zahlt. Glücklich ist derjenige, der sich eine erstklassige Behandlung leisten kann, der Großteil der deutschen Bevölkerung jedoch steht sehr schlecht da.


Mai 19
Castingshows - Das Geschäft mit Träumen
Posted by Maria in Medien on 05 19th, 2009| | No Comments »

Eine Vielzahl von Teenagern wünschen sich, einmal im Rampenlicht zu stehen, mit ihrer Musik, ihrem Aussehen oder ihrem sonstigen Talent Anerkennung - und natürlich auch Reichtum zu ernten.

Die Folge ist, dass Tausende von Jugendlichen jedes Jahr zu diesen sogenannten Wettbewerben pilgern, manchmal dafür sogar Schul- oder Berufsausbildung abbrechen, denn unterschwellig wird die Vorstellung vermittelt: “Wozu brauche ich einen Schulabschluss, wenn ich ein Star werde!”

Die Realität sieht anders aus!

Als Zuschauer gewinnt man bereits bei den ersten Castings den Eindruck, dass es hier weniger um die Suche nach einem wirklichen Talent geht, als um die gnadenlose Zurschaustellung von Schwächen der Kandidaten, die ausschließlich der Unterhaltung der Zuschauer dient.

Hat sich nun ein Teilnehmer bis in die Endrunde gekämpft, die oft beleidigenden Kommentare der Jury ebenso ertragen, wie Anfeindungen durch die Konkurrenten und die permanente Präsenz in der Öffentlichkeit, muss er oft genug feststellen, dass sein Traum wie eine Seifenblase zerplatzt. Die (Casting-)Show ist vorbei - neue Attraktionen müssen her!
Ein verantwortungsvoller Umgang mit künstlerischem Nachwuchs müsste gewiss anders aussehen!


Mai 17
Meine Sichtweise auf das Leben
Posted by Maria in Neu on 05 17th, 2009| | No Comments »

… und Dinge die um mich herum passieren. Das kann alles sein. Und denkt dran, ich bin giftig und gebe meine Meinung ungefiltert weiter.

Eure Maria Mia


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