Insbesondere Menschen in dicht besiedelten Großstädten müssen oftmals gesundheitliche Beeinträchtigungen in Folge von Luftverschmutzungen, die durch Emissionen hervorgerufen werden, in Kauf nehmen.
Besonders an Tagen, wo die Luft „zu stehen scheint“, sich kaum ein Windchen bemerkbar macht, tritt belastender Smog auf – als Folge des Zusammenspieles von Wetterlage, Staub, Dunst und vor allem Ruß (Schwefeldioxid).
Die Folgen für die Menschen sind nicht unerheblich. Kommt es bei geringerer Konzentration von Kohlenstoffmonoxid nicht selten zu Übelkeit, Erbrechen oder Kopfschmerzen, so kann es hier bei einer erhöhten Konzentration zu Bewusstlosigkeit bis hin zu Atemlähmungen führen. Dahingegen führen entsprechend hohe Konzentrationen an Feinstaub vermehrt zu Erkrankungen des Herz- Kreislaufsystems und zeigen sich für eine Erhöhung des Krebsrisikos verantwortlich.
Schützen kann sich der Einzelne vor Smog (der Begriff setzt sich zusammen aus den englischen Wörtern für Rauch „smoke“ und Nebel „fog“) in erster Linie dadurch, an entsprechenden Tagen die Fenster geschlossen zu halten und möglichst den Außenaufenthalt in betroffenen Gebieten zu vermeiden. Autofahrer sollten ebenfalls trotz eventueller Hitze die Fenster nicht öffnen, vorzugsweise nur das Innenraum-Gebläse anstellen.
Weitere Maßnahmen, die von der Politik aufgrund des Smogs ergriffen werden und wurden sind beispielsweise Tempo-30-Zonen in den Innenstädten, eine Verordnung über Rußfilter für Fahrzeuge bis hin zu Fahrverboten an Tagen, wo die Belastung durch Smog besonders hoch ist.