Ob nun das Um/Anmelden des Wohnortes oder des Pkw´s oder der Weg zum Standesamt oder einfach nur ein Anliegen als Bürger ansteht, ist der erste Schritt der Weg zum hiesigen Bürgeramt.
Doch nicht immer ist dieser Weg so unkompliziert wie es von den Gemeinden gerne beschrieben und in der Öffentlichkeit dargestellt wird. Oft ist man in diesen mittlerweile kompakt gehaltenen Ämtern bemüht alles unter einem Dach zu vereinigen und anzubieten, doch in der Praxis sieht dieses dann doch etwas ernüchternder aus.
Da man oft dann in einer großen Arbeitshalle steht und die Bearbeitung der verschiedenen Anliegen nicht immer klar gegliedert ist, sind die Wartezeiten vor den Schaltern unverhältnismäßig lang um dann zu erfahren, dass
man doch an falscher Stelle ansteht. Als Bürger fühlt man sich in solchen Fällen nicht selten als Bittsteller, der den
bürokratischen Ablauf stört.
Als Beispiel ist anzuführen: Das Ummelden einer neuen Wohnadresse kann fast zu einer Tortour werden, da man vieles offen legen muss und sich natürlich dann die Frage nach dem ausreichenden Datenschutz stellt. Natürlich ist der Weg zum Bürgeramt noch immer auch ein direkter Kontakt mit der Verwaltung eines Ortes, einer Stadt oder einer Gemeinde, doch sollte dieser Gang auch nicht zu einem bürokratischen und unfreundlichen Parcours werden.